







„Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe:
Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!“ Jesaja 58,6
Ich kann mich fragen:
Welche Menschen sollte ich losbinden 🪢von meinen Vorurteilen? Wo stecke ich selbst fest in meinen Rollen oder Lieblingsbildern👧 von mir selbst? Baue ich andere auf oder drücke ich sie nieder😡? Wenn ich glauben kann, dass ich um meiner selbst Willen wertvoll 💍bin, kann ich das auch über andere denken, die mir nicht so lieb sind? Werte ich ab oder auf?
LASS LOS! Gottes Liebe führt dich.
Im Januar dieses Jahres beging unsere Sr. Michaela ihren halbrunden Geburtstag. Vor 85 Jahren wurde sie in Augsburg geboren und wuchs mit vier jüngeren Geschwistern in Meitingen auf.
Wir, ihre Mitschwestern, sowie ihre Verwandten feierten gerne mit ihr in unseren Kloster St. Ursula.
Gottes Segen, liebe Sr. Michaela!


“Macht weit die Pforten in der Welt!
ein König ist‘s, der Einzug hält, umglänzt von Gnade und Wahrheit.
wer von der Sünde sich gewandt, wer auf vom Todesschlafe stand, der siehet seine Klarheit.
Seht ihn weithin herrlich schreiten, Licht verbreiten; Nacht zerstreut er.
Leben, Fried und Wonne beut er.“
Gotteslob Nr. 360 Text: Albert Knapp 1829

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Gott schenke dir immer
einen Sonnenstrahl, dich zu wärmen,
eine Portion Glück, dich zu bezaubern,
einen Schutzengel, damit dir nichts geschieht,
Lachen und gute Laune, treue Freunde in deiner Nähe,
und wenn du betest,
einen Himmel, der dich erhört.
(Irische Segenswünsche, Hrsg. Benedikt Ambacher)

Ein Garten-Rückblick auf den Juni 2025




















Wenn nach langen dunklen Tagen die Sonne wieder scheint, beginnt unser Herz sich zu öffnen.
Ein fröhliches Lied auf den Lippen,
neue Ideen und Mut, sie anzugehen.
Türen werden aufgemacht und ein Vorschuss an Vertrauen investiert.
Gott, mach unsere Herzen wieder hell und lass uns mutig aufeinander zugehen.
Am 15. September ist unsere Sr. Aloisia nach kurzer, schwerer Krankheit im Donauwörther Krankenhaus verstorben. Sie war lange Zeit in der Landwirtschaft unseres Klosters tätig, bis diese 1989 aufgelöst wurde. Danach werkelte sie im Garten und im Haus. Im Jahr 2018 erlitt sie einen Schlaganfall. Seither hatte sie Schwierigkeiten mit der Wortfindung. Aber sie sagte immer: „Mir tuat ja nix weh.“ Gerne ging sie auch noch zum Friedhof um die Gräber zu gießen. Doch auch das wurde mit den Jahren immer schwerer. Schließlich stellte man im Krankenhaus vor einigen Wochen Tumorzellen fest. Sr. Aloisia wollte keine lebensverlängernden Maßnahmen und Therapien mehr. Mutig und voller Glauben sah sie ihrem Sterben ins Auge. Ihr Vertrauen in Gott („Der Herrgott macht keine Fehler.“) und ihre humorvolle Zuversicht („Im Himmi is’s schee, do kochan die Engerl für uns.“) war und ist auch für uns Mitschwestern und für die Angehörigen Ermutigung und Trost.
Sr. Aloisia, genieße du mit den bereits heimgegangenen Mitschwestern und deiner Familie den „Himmi“!



(Autor unbekannt)
…und schmunzle, lache immer viel!

Die Wüste ist trocken, heiß, unwegsam.
Mit Jesus in die Wüste gehen kann bedeuten: in die Stille gehen, es mit mir selber aushalten, von nichts abgelenkt werden, mir Versuchungen im Leben bewusst werden.
Aber auch: Jesus erleben, seine Nähe, seine Kraft und seine Hilfe. ER ist meine Oase. Ich kann mich für das Gute entscheiden.
